Schutzgemeinschaft Alt Bamberg e. V.

Gemeinnützige Vereinigung zum Schutz Bamberger Kulturdenkmale

Seit 1968 setzen wir uns mit phantasievollen Aktionen, lehrreichen Spaziergängen, Publikationen und eigenen Sanierungen für den Erhalt von Bambergs Schönheit ein. Einige gelungene Rettungsaktionen mit Beteiligung unseres Vereins:

Unser Einsatz ist noch lange nicht vorbei. Verfallende Bauten, vernachlässigte Gartendenkmale, Luxus-Sanierungen welche den Denkmalwert "wegrenovieren", Abrisslust, all das gibt es noch immer. Daher freuen wir uns, wenn sie auf unserer Seite stöbern und uns vielleicht sogar als Mitglied unterstützen möchten. Herzlich Willkommen!

Online-Petition an die German Property Group

Wir suchen Unterstützer für einen offenen Brief an die German Property Group GmbH.

Die Investmentfirma ist Eigentümer der denkmalgeschützten Häuser in der Unteren Königstraße 13/15 (ehemaliges Gasthaus zum Roten Ochsen) und der Oberen Sandstraße 20 (ehemalige Häuser zum Roten Hahn und zum Schlüssel) in Bamberg. Beide Anwesen gehen im Kern auf das 14. Jahrhundert zurück.

 

Die Denkmäler sind in Besorgnis erregendem Zustand, gemäß Recherchen des Bayerischen Rundfunks, wie viele andere im Besitz des Unternehmens. Dringend nötige Sanierungen werden nicht durchgeführt. Der Antrag der Firma bedeutende Teile des Denkmals im Sand abzubrechen wurde von der Stadt Bamberg vorerst unterbunden. Der im Vorderhaus als letzter Mieter verbliebene Club „Sound‘n‘Arts“ musste im Sommer 2019 geschlossen werden, weil die Stabilität des Gebäudes nicht mehr gewährleistet war. Seither steht das in einer Notmaßnahme errichtete Gerüst wie ein Mahnmal im Kern der Altstadt.

 

Formular für alle, die Unterschriften "offline" auf Papier sammeln möchten.
Die unterschriebenen Bögen bitte bis 20.02.2020 entweder selbst auf Openpetition.de/!sand hochladen oder an die Schutzgemeinschaft senden, damit wir das für Sie erledigen. Herzlichen Dank!
Unterschriftenformular Farbe.pdf
PDF-Dokument [4.1 MB]

Hier sind einige weitere interessante Links zum Thema:

Der Bericht des Bayerischen Rundfunks über die Firma auf YouTube (31.05.2019):

www.youtube.com/watch?v=YdO3j8lmGN0

Frankenschau vom 04.09.2019:

https://www.br.de/nachrichten/bayern/denkmalgeschuetztes-haus-in-der-welterbestadt-bamberg-verfaellt,Rb5ninn

 

Artikel des Fränkischen Tags zu den Vorkommnissen in Bamberg (07.08.2019):

www.infranken.de/regional/bamberg/laesst-der-investor-das-haus-in-der-sandstrasse-verfallen;art212,4374505?fbclid=IwAR1crIg3-bKNlu2xuN6kBYey-OC8hxhIGnVF9p7qKSRLH0Lu5fQpg4H2oVw

Informationen zum Roten Ochsen (ehem. Rednecks / Café Merkur) in der Unteren Königstraße 13/15:

www.denkmal-bamberg.de/denkmal/652

Informationen zum Haus zum Roten Hahn / zum Schlüssel (ehemals Sound'n'Arts) in der Oberen Sandstraße 20:

www.denkmal-bamberg.de/denkmal/1146

Die Selbstdarstellung des Unternehmens:

www.german-property-group.com/#UeberUns

 

12.09.2019 Überparteiliche Unterstützung durch OB-Kandidatinnen und -Kandidaten: Amtsinhaber Andreas Starke (SPD), Jonas Glüsenkamp (Grünes Bamberg), Dr. Ursula Redler (Bamberger Allianz), Dr. Christian Lange (CSU); nicht im Bild: Martin Pöhner (FDP), Dan

Fotowettbewerb zum Tag des offenen Denkmals®

Wir rufen auf zum Fotowettbewerb.
Das Thema entspricht dem des Tags des offenen Denkmals®:
„Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur in Bamberg“

Einsendeschluss: 20.08.2019

Einsendungen bitte an: kontakt(AT)altbamberg.de


 

 

Preis:

Die 10 besten Aufnahmen werden...

1. am 08.09.2019, dem Tag des offenen Denkmals ®, in den Räumlichkeiten der Schutzgemeinschaft Alt Bamberg am Schillerplatz 9 ausgestellt und an den Meistbietenden verkauft. Den Erlös erhält natürlich direkt die einsendende Fotografin bzw. der einsendende Fotograf.
(Der Kauf wird direkt zwischen Käufer und Fotograf abgewickelt.)

2. im Vereinsheft „Denkmalweiter“ veröffentlicht.

3. hier auf der Internetseite www.altbamberg.de und der Facebookseite der Schutzgemeinschaft vorgestellt.

Voraussetzungen:

- Die Bilder müssen Motive aus Bamberg zeigen.

- Für die Platzierung sind sowohl die Qualität der Aufnahme, wie die möglichst passende Nähe zum Thema entscheidend.

- Das Alter der Aufnahmen ist nicht erheblich. Doch muss der Einsendende selbst Urheber der Aufnahme sein. Als Angaben benötigen wir den Namen und die Kontaktadresse für die Vermittlung der/des Höchstbietenden, damit der Kauf stattfinden kann. Der Name wird in der Ausstellung und in den Veröffentlichungen angegeben, es sei denn, der Einsendende teilt uns schriftlich mit, dass er dies nicht möchte.

- Logischerweise ist es notwendig, dass die Fotografierenden uns, der Schutzgemeinschaft Alt Bamberg e.V., die entsprechenden Nutzungsrechte für die Ausstellung und die Veröffentlichung unentgeltlich gewähren. Aber das dürfte ja klar sein.

Wir freuen uns sehr auf Ihre Einsendungen und sind schon sehr gespannt!

Juli 2019: Wiederaufstellung der Tafel zu Ehren von Heinrich Gerber

Die Schutzgemeinschaft unterstützt die Wiederaufstellung der Tafel zu Ehren Heinrich Gerbers auf der Luitpoldbrücke.
 
Der Name ist vor allem in Ingenieurskreisen bekannt, der breiten Masse eher weniger. Dabei war die am 5. August 1867 eröffnete Sophienbrücke - Vor-Vorgängerbrücke der heutigen Luitpoldbrücke - über den rechten Regnitzarm die weltweit erste Auslegerbrücke, auch "Gerberträger-Brücke" genannt. Oberingenieur Heinrich Gottfried Gerber (1832 bis 1912) revolutionierte als Erfinder des Auslegerträgers mit freiliegenden Stützpunkten ("Gerber-Träger") den Bau von Stahlkonstruktionen und gilt als Altmeister der deutschen Eisenbaukunst. In der Folge hat Gerber die Konstruktion zu ungefähr 600 Brücken entworfen. Unter anderem die Brücke bei Schloss Neuschwanstein und viele Eisenbahnbrücken.
 
Anfang des 20. Jahrhunderts hat die Stiftung "Werner-von-Siemens-Ring" zur Erinnerung an den bedeutenden Ingenieur eine Bronze-Tafel mit seinem Bildnis auch diesem Brückenbauwerk angebracht.
 
Die Gedenktafel wurde im Zuge des Neubaus der Luitpoldbrücke 2005/2006 eingelagert und ist nun - unter anderem auch dank eines finanziellen Beitrags der Schutzgemeinschaft - endlich wieder dort aufgestellt worden.

Juli 2019: Höchst wertvolle Anregungen aus der Uni

Die jungen Menschen von heute sind die Denkmalbesitzer und -retter von morgen.

 

Diese Tatsache spornt uns immer wieder an, unser Anliegen auch den nachkommenden Generationen näher zu bringen. Sehr wertvolle Hilfe boten uns Ulrike Propach und zwölf Studierende der Kommunikationswissenschaften, die sich im Rahmen eines Seminars leidenschaftlich Gedanken darüber machten, wie wir unseren Verein Menschen in ihrem Alter zwischen 16 und 30 Jahren noch besser vermitteln können. Wer hätte besser Wege finden können als sie!

 

Heraus kam ein Regenbogen hochspannender, großartiger Ideen - vom Bierfilz, über einem neuen Logo bis zu Events, deren umsetzbarste Konzepte wir nun nach und nach aufgreifen und umsetzen wollen.

 

Wir sind begeistert, sagen Danke und freuen uns auf den gemeinsamen Kellerbesuch! ;-)

Juli 2019: Wasserbehälter auf dem Rothofhügel soll einfühlsam gestaltet werden

Dort, wo bis in die 1960er Jahre der barocke Rothof auf Augenhöhe zur Altenburg stand, liegt eine der bezauberndsten Orte Bambergs. Eine äußerst wertvolle Kulturlandschaft mit einer weiten Hochebene, weidenden Schafen, einer Kirschbaumreihe, einer denkmalgeschützten Kapelle und der erhaltenen alten Hoflinde.


Diese Idylle soll nun der Standort eines Wasserbehälters werden, der Wildensorg und den Michelsberg gleichermaßen mit Trink- und Löschwasser versorgen soll. An sich ein Vorhaben, das auch wir sehr gut und wichtig finden. Allerdings sah die erste Planung einen erschreckend unsensiblen 08/15-Zweckbau an der wertvollsten Stelle zwischen Linde und Kapelle vor.

 

Gerne unterstützten wir daher die Forderung des Vereins "Bewahrt die Bergstadt e.V." die Stadtwerke und Stadtverwaltung zu bewegen, eine sensible Lösung zu finden. Es begannen Protestaktionen, die zu einem Engegenkommen führten, wofür wir uns bedanken.

 

Zwar wurden die von uns favorisierten Standorte abgelehnt, doch der Behälter soll nun deutlich von der Linde entfernt errichtet werden, auf eine Weise, die sich möglichst gut ins Landschaftsbild einfügt. Das Gebäude soll nun nicht in Sichtbeton ausgeführt, sondern mit Holz verkleidet werden. Der Hügel soll nicht streng rechteckig, sondern naturnaher ausfallen. Der Zufahrtsweg soll nicht geschottert werden, sondern zwischen Kapelle und Linde deutlich unauffälliger abzweigen. Wir hoffen sehr, dass den Stadtwerken diese behutsame Gestaltung gelingt. Der Rothof wird ein Aushängeschild für das Unternehmen in den kommenden Jahrzehnten - die Stadtwerke haben es in der Hand etwas zu schaffen, das entweder dauerhaft als störend empfunden wird oder allgemein Akzeptanz findet.

 

Planungsstand Anfang 2019 - ein unsensibler Zweckbau direkt an der Linde.

Eine Variante, die Protest erregen musste.

Planungsstand Juli 2019 - Bemühen um ein Entgegenkommen ist erkennbar, der Standort wurde vom sensibelsten Bereich weg gerückt, doch die Form ist noch streng rechteckig, der Weg durchschneidet den besonders sensiblen Bereich zwischen Linde und Kapelle noch sehr auffällig.

 

Der Stadtrat hat den Stadtwerken auf den Weg gegeben, hier nochmals nachzubessern. Die Stadtwerke Bamberg haben dies zugesichert.

Mai 2019: Elfte Ausgabe unseres Vereinsmagazins ist erschienen

Diesmal eine ungewöhnlich dicke Ausgabe mit vielen aktuellen Themen:

  • Titelthema: Blickpunkt Lagarde - Unser Einsatz für Haus 7114 ist erfolgreich!
  • Blickpunkt Lagarde: Plädoyer für den Erhalt der ehemaligen Stallungen
  • 50 Jahre Schutzgemeinschaft - ein kurzer Rückblick
  • Rothof: Eine wertvolle Kulturlandschaft verdient eine sensible Lösung
  • Die Gönningerkapelle als denkmalpflegerische Aufgabe
  • Die Bamberg-Rede von Hans-Jochen Vogel 1973
  • Die Kunstgärtnerei Michelsberg 25
  • Aktuelles zu Denkmal-Bamberg.de
  • Sanierungsgeschichten Folge 1
  • Unsere Zukunftswerkstatt, Terminkalender 2019

 

Unsere Mitglieder erhalten das neue Exemplar wie gewohnt kostenlos per Post.

Für alle anderen interessierten Leser legen wir es an verschiedenen öffentlichen Orten in der Stadt aus - unter anderem in der Kaffeebar am Kranen, im Lichtspiel und Odeon.

Das aktuelle Heft als Download:

Denkmalweiter Heft 11 - Ausgabe 1/2019
Denkmalweiter 11 - Download.pdf
PDF-Dokument [3.8 MB]

März 2019: Unsere Zukunftswerkstatt

Dass wir uns glücklich schätzen können, durch sehr interessierte Mitglieder getragen zu werden, war uns schon bekannt. Der Rücklauf unserer Mitgliederumfrage und die anschließende Diskussion und Planung bei der Zukunftswerkstatt unterstrichen uns das einmal mehr.

 

Anlass war das "überstandene" Jubiläum und der folgende Wechsel im Vorstand.

 

Heraus kam die ideale Grundlage um auch in den kommenden Jahren eine gute Vereinsarbeit zu gestalten. Eine Arbeit, die einerseits für die Mitglieder viel bietet, den Aktiven den Spaß bewahrt und, nicht zuletzt, auch wirklich etwas bewegen kann für den Schutz der (eingetragenen und potenziellen) Denkmäler unserer schönen Stadt.

Februar 2019: Stellungnahme zum Kulturquartier Lagarde

Wir unterstützen die Idee eines „Kulturquartiers Lagarde“ ausdrücklich. 
Hier wird im Stadtteil Bamberg-Ost eine lange ersehnte Kulturstätte geschaffen. Besonders freuen wir uns, dass das im Januar vorgestellte Konzept die Bewahrung aller noch eingetragener Denkmäler und einigen weiteren Zeugnissen ohne Schutzstatus, wie der Posthalle, vorsieht. Eine Chance für einen positiven Übergang.

Zum "Rückbau" vorgesehen sind allerdings sämtliche Bauten der Maschinengewehrkompagnie aus dem Jahr 1910, die aufgrund der Umbauten während der Nutzung durch die Amerikaner zwar keinen Schutzstatus genießen, aber dennoch zur Geschichte und zum Ensemble dieses Ortes gehören.

 

Besonders unverständlich erscheint uns der geplante Abriss von Haus 7114, dem ehemaligen Wohnhaus der Kompagnie. Ein qualitätvoller Bau in guten Zustand, der bis heute vom Konversionsamt genutzt wird. Geradezu prädestiniert für ein Empfangsgebäude zum neuen Quartier, das zudem Lärmschutz für die Anwohner bietet. An dieser Stelle ist stattdessen ein Baumhain vorgesehen (!).

Wir setzen uns mit einem Konzept bei der Stadt für einen Erhalt ein.

 

Weiterhin plädieren wir für eine Nachbesserung der Pläne für den Umbau der ehemaligen Stallungen und Werkstätten Ecke Weißenburg/Zollnerstraße. Wir treten wir dafür ein, dass beim Umbau in Wohnraum wenigstens punktuell Originalsubstanz, wie einzelne Fenster, Tore, Haltungringe für die Pferde oder die Schmiede erhalten bleiben. Ansonsten würde die Chance vergeben, an dieser Stelle etwas einzigartiges zu schaffen und ein loft-artiges Gefühl zu bewahren.

Erfreulicherweise zeigen sich Herr Oberbürgermeister Starke und das Konversionsamt bislang offen für unsere Vorschläge. Noch gibt es Hoffnung für Haus 7114 und die Stallungen... Wir werden weiter berichten!

 

Nachtrag März 2019: Der Herr Oberbürgermeister hat bestätigt, dass unser Vorschlag einer Verkleinerung der Tiefgarage angenommen wird und das Haus 7114 erhalten bleibt!

 

Stellungnahme zum Kulturquartier Lagarde
Stellungnahme Kulturquartier Lagarde 201[...]
PDF-Dokument [10.6 MB]

Dezember 2018: Unser Jubiläumsbuch "Fünfzig Jahre. Für Bamberg"

Herzlichen Glückwunsch, Herrn Wunner, dem Gewinner unseres Buchs "Fünfzig Jahre. Für Bamberg."

 

Ihm und auch unserem Neumitglied Herrn Reichenauer wünschen wir viel Vergnügen beim Schmökern und Schwelgen in der kleinen Chronik der jüngsten Bamberger Jahrzehnte.

 

Restexemplare des Buchs sind noch im Antiquariat Lorang und in der Buchhandlung Collibri erhältlich.

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