Schutzgemeinschaft Alt Bamberg e. V.

Gemeinnützige Vereinigung zum Schutz Bamberger Kulturdenkmale

Seit 1968 setzen wir uns mit phantasievollen Aktionen, lehrreichen Spaziergängen, Publikationen und eigenen Sanierungen für den Erhalt von Bambergs Schönheit ein. Einige gelungene Rettungsaktionen mit Beteiligung unseres Vereins:

Unser Einsatz ist noch lange nicht vorbei. Verfallende Bauten, vernachlässigte Gartendenkmale, Luxus-Sanierungen welche den Denkmalwert "wegrenovieren", Abrisslust, all das gibt es noch immer. Daher freuen wir uns, wenn sie auf unserer Seite stöbern und uns vielleicht sogar als Mitglied unterstützen möchten. Herzlich Willkommen!

Unser neues Projekt: "Denkmal Bamberg Mobil"

Fit für das 21. Jahrhundert

Es ist soweit: Nach monatelanger Vorarbeit können wir am 26. April 2016 um 19 Uhr im Großen Saal der VHS die "Beta-Version" unseres neusten Vereinsprojektes vorstellen.

Die Internetseite "Denkmal Bamberg Mobil" (am 26. April wird die Seite mit der URL denkmal-bamberg.de freigeschaltet sein) ermöglicht es vor Ort per Smartphone oder Tablet die Denkmäler der Umgebung zu erkunden. Die Seite kann auch bequem vom heimischen Computer aus aufgerufen werden. Man erfährt spannende Details zur Geschichte und Architektur des jeweiligen Denkmals. 

 

Das Projekt ist noch lange nicht abgeschlossen und wird uns weitere Jahre begleiten. Doch mit dem Kern rund ums Alte Rathaus haben wir mittlerweile genug Informationen gesammelt, um sie der Öffentlichkeit zu präsentieren.

 

Natürlich kann ein solches Mammutprojekt nicht ohne Hilfe von außen durchgeführt werden. Der Dank der Schutzgemeinschaft gilt deshalb dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, im Besonderen Herrn Hauptkonservator Dr. Thomas Gunzelmann, der den Plan von Anfang an befürwortet und begleitet hat.
Er wird den zweiten Teil des Vortragabends gestalten und sein ebenfalls deutschlandweit einmaliges Projekt vorstellen: „Das Stadtdenkmal Bamberg online“. Die Ergebnisse des 2012 erschienenen, umfangreichen Einleitungsbands zum Bamberg-Inventar können damit gebäude- und parzellenorientiert abgerufen werden. So können Sie sich beispielsweise eine Stadtkarte anzeigen lassen, auf der die großen Überschwemmungsereignisse dargestellt sind, kartografisch die Ansiedlung unterschiedlicher Handwerksbetriebe des 19. Jahrhunderts abrufen und vieles mehr.

 

Sie dürfen gespannt sein!

 

Wir laden Sie herzlich zur Präsentation ein:

26. April 2016, 19 Uhr

Großer Saal der VHS Bamberg, Tränkgasse 4

Mehr als ein weißes Blatt...

Die MUNA als Denkmal begreifen

Die ersten Pläne der Stadt für ein Gewerbegebiet auf dem Gelände der ehemaligen Munitionsanstalt (MunA) behandeln das Areal wie eine bedeutungslose Brache.

 

Doch tatsächlich verbergen sich auf dem Gelände neben wertvollen Naturschätzen auch 100 Jahre Bamberger Militärgeschichte. Auf den ersten Blick unscheinbare Gebäude, die dennoch eine lückenlose Entwicklung vom Ersten Weltkrieg, der Pionierzeit des Flugzeugbauers Messerschmitt, dem Zweiten Weltkrieg bis zur Besatzungs- und NATO-Zeit begreifbar machen. Sie sind es Wert in die Planungen einbezogen zu werden.

 

Die Schutzgemeinschaft Alt Bamberg hat daher ein detailliertes Konzept erarbeitet, das die wirtschaftlichen Interessen mit denen des Naturschutzes und Denkmalschutzes in Einklang bringen will.

Stellungnahme zum gläsernen Tor am Dominikanerbau

Die neue "Flughafentür" an der Aula der Universität in der Dominikanerstraße erhitzt die Gemüter ... auch unsere!

Die Aussagen des neuen Leiters des staatlichen Bauamtes Jürgen König lassen einen Angst und Bange werden: "Man sei heute eher bereit (...) Substanz in den Verlust zu geben". Mit dieser Einstellung wäre Bamberg nie Weltkulturerbe geworden ... und würde sich diese Einstellung durchsetzen, wäre diese bedeutsame Auszeichnung in konkreter Gefahr.

Daher bitten wir eindringlich darum, diese Sichtweise mit Blick auf die überregionale Bedeutung der erhaltenen Bausubstanz Bambergs zu überdenken! Wir teilen die Meinung des städtischen Baureferenten Thomas Beese: Der Staat hat hier eine erhebliche Vorbildfunktion!

Dieses völlig rücksichtslose Portal darf kein Exempel werden ... es würde unweigerlich auf einen verhängnisvollen Weg zur allmählichen Zerstörung der einzigartigen Schönheit unserer Stadt führen!

Herr Prof. Dr. Dr. Ruppert, werter Präsident der Universität: Wenn Sie es nicht für nötig halten, auf die "70.000 Denkmalschützer Bambergs" Rücksicht zu nehmen, ist das eine Sache. Doch sollten Sie zumindest den Ruf der Universität im Auge behalten, die sich mit Geschichtswissenschaften und nicht zuletzt mit einem angesehenen Masterstudiengang im Denkmalschutz schmücken darf.
Wir fürchten, ein solches Tor symbolisiert nicht die erhoffte Offenheit, sondern steht künftig vielmehr für Rücksichtslosigkeit und fehlendes Gespür für dieses sensible Kerngebiet der Altstadt.
Ein solches Mahnmal hat unsere Universität nicht verdient!

 

Lesen Sie dazu die beiden Artikel im Fränkischen Tag

Fränkischer Tag 2015-12-04

Fränkischer Tag 2015-12-16

2015-12-04 Dominikanerstraße.pdf
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2015-12-16 Tor Dominikanerbau_kl.pdf
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