Station 2: Stapf'sches Haus

Grüner Markt 7

 

 

Balthasar erklärt:

Schauen Sie sich den Giebel über dem Haupteingang einmal genauer an: er ist als sog. Segmentbogen ausgearbeitet, also als Teil eines großen Kreises. Seine beiden Schenkel links und rechts springen stark plastisch hervor. Dadurch sieht es aus, als ob der Giebel keine Mitte hat. Die Kunsthistoriker nennen einen solchen Giebel "gesprengt". Kennen Sie die "Vorbilder" des Portals hier am Stapfschen Haus? Richtig – die Portale der Neuen Residenz auf dem Domberg. Der fürstbischöfliche Kanzlist Johann Caspar Schlehlein, Bauherr des repräsentativen Gebäudes, war sich der Wirkung des Fassadenschmucks auf das Stadtbild sicher sehr bewusst.

 

Hier erfahren Sie mehr über das Stapf'sche Haus:

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